'Blickkontakte', Foto: Katja Langer
Blickkontakte-Ausstellung

Seit dem Frühjahr 2000 bin ich Mitglied bei der Hilfsorganisation "Schüler Helfen Leben".
Was mit dem Ostercamp 2000 begann, hat ein großes Interesse in mir geweckt. Auf diesem Seminar wurde es 15 Schülerinnen und Schülern wie mir ermöglicht, nach Bosnien-Hezegowina zu fahren um sich dort ein eigenes Bild von der dortigen Situation zu machen.
Abseits der oft falschen Vorstellungen, die uns die Medien noch bis heute tagtäglich vom Balkan vorspielen.

Und plötzlich merkt man: "Hey, die Leute hier sind ja gar nicht solche blutrünstigen Barbaren", wie man es sich aufgrund der täglichen Nachrichten immer vorgestellt hat. Es sind alles nur Menschen - die den Krieg satt haben.
Ziel von "Schüler Helfen Leben" ist es, die Kontakte zwischen den verfeindeten ethnischen Gruppen wiederaufzubauen. Der Weg dahin ist es, mit Jugendseminaren und Projekten die Zusammenarbeit zu fördern und den Kindern und Jugendlichen somit neue Möglichkeiten für die Zukunft zu geben. Denn sie sind die Zukunft des Balkans!

Minengefahr
Minengefahr
Helikopter im deutschen Feldlager Rajlovac
Das deutsche Feldlager Rajlovac

Momentan bin ich in der Freiwilligenarbeit bei Schüler Helfen Leben jedoch zurückhaltender geworden. Der Zivildienst, die Planung einer hoffentlich einjährigen Radreise 2003 und besonders die Arbeit an dem Projekt VFR-Germany halten mich zu sehr zurück. Zu meinen Aufgaben zählten verschiedene Dinge. So war ich zweimal in Bosnien und habe im Sommer 2000 beim Aufbau der "Youth Fair" in Sarajevo geholfen.
Außerdem bin ich eine ganze Zeit lang für die Organisation einer Wanderausstellung namens "Blickkontakte" verantwortlich gewesen - eine Fotoausstellung mit Portraitbildern von im Kosovo lebenden Kindern.


Links

Über die Homepage des Vereins Schüler Helfen Leben ist man ständig über die neuesten Projekte informiert. Teils zwar nur recht kleine Meldungen doch sie geben einen recht guten Überblick über den Verein. So bezeichnete der deutsche Botschafter die SHL-Freiwilligen vor kurzem bei einem Besuch im Jugendbegegnungshaus in Sarajevo als "Das Beste, was wir hier haben".
Die ursprüngliche Homepage, auf der jeder Teilnehmer des Ostercamps 2000 seine Bilder hochladen durfte. Eventuell werde ich demnächst eine Auswahl aller Bosnien-Bilder veröffentlichen und diese Seite schließen. Im Moment finden sich dort alleine 350 (!) Fotos von mir.
Auf meiner Radreisen-Seite FietsPad.De habe ich ein paar Hintergrund-Fotos von Bosnien, Kroatien und Slowenien in höherer Qualität online gestellt.
"Über die Ladeklappe steigen wir in die Transall ein. Nicht gerade gemütlich. Eher ‚rustikal’. Es gibt vier von vorne nach hinten verlaufende Sitzplatzreihen. Genauer gesagt: Auf Stahlbalken gespanntes Segeltuch. Seitlich zur Flugrichtung zu sitzen ist sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch es gibt genug Platz, da das Flugzeug nicht voll ausgelastet ist. Unser Gepäck wurde fest auf der Ladeklappe festgezurrt. Nun ja, militärische Gemütlichkeit eben."
Wer mehr vom Reisetagebuch eines Militärtransportes nach Bosnien lesen will, klickt hier...