Das Fahrrad:
Marke Winora Dakar mit einigen An- und Umbauten

  • Gabel ist während der Reise gebrochen und wurde durch eine improvisierte 28-Zoll-Gabel (eigentlich 26 Zoll), Marke Oxford (Chile), ersetzt
  • Bremsen: Magura HS33. Reparaturkit hatte ich dabei, wurde aber nie gebraucht.

  • Dynamo: Nabendynamo von Shimano. Selten gebraucht, hat aber gute Dienste geleistet.

  • Gepäckträger: Tubus Cargo. Unglaublich robust, LanChile hat es trotzdem geschafft, ihm einen Schlag zu verpassen.

  • Lowrider: Cordo aus Holland, mit Auflage. Hat alles gut mitgemacht, leider ist der Lack sehr empfindlich.

  • Flaschenhalter: Minoura aus Japan. Sehr teuer, aber auf "trockenen" Strecken unverzichtbar. Einer von beiden ist mit auf den schlechten Straßen abgebrochen und kann (da Alu) kaum noch geschweißt werden.

  • Schaltung: SRAM 3.0 Unglaublich robust. Das einzige Teil, was außer dem Rahmen und Licht die 5 Lebensjahre meines Rades bisher überstanden hat!

  • Lichtanlage: Vorne Retro Halogen Plus, hinten Toplight Diode mit Nachleuchter.

  • Reifen: Schwalbe Cross. Kaum Probleme, selbst auf allerschlechtesten Pisten gut gelaufen. Für Sandpisten ist die 28er-Version leider zu schmal.

  • Schloss: Abus Manhattan. Hat evtl. einen Diebstahl verhindert.
  • Taschen:

  • hinten: Ortlieb Classic Backroller mit dem alten robusten Quicklock-System. Sehr zuverlässig.
  • vorne: Ortlieb Classic Frontroller. Nichts hinzuzufügen.

  • Lenkertasche: Vaude. Halte ich persönlich für besser, als die von Ortlieb, da unglaublich robust. Allerdings ist die Kartenhülle an einer Naht eingerissen.

  • hinten Auflage: X-Plorer von Ortlieb. Eigentlich von Ortlieb als Rucksack gedacht, war er auch wunderbar als "Rack-Pack" zu verwenden. Schafft Platz für Zelt und eine dicke Isomatte. Dazu kann man ihn noch wunderbar für längere Touren zu Fuß und als Essenssack in Thermalbädern benutzen (aber besser keine Schokolade einfüllen... :o)

  • Wassersack: 10l Wassersack von Ortlieb. Hat durchweg seinen Zweck erfüllt und dank ihm hatte ich meistens mehr Wasser dabei, als ich zum Trinken, Zähneputzen und Kochen brauchte. Leider ist er leicht undicht, was sich in geringfügig feuchten Nähten äußert.
  • Camping:

  • Zelt: Vaude Ultralight. 2-Mann-Zelt, das schon seit über 3 Jahren genügend Platz und Komfort für mich und beim Gepäck bietet. Vor der Reise musste ich allerdings neue Gummibänder einnähen und es hält immer noch sehr gut.
  • Zeltunterlage: Faserplane von Hagebaumarkt. Unverzichtbar. War auf dem Altiplano ein sehr guter Schutz gegen den steinigen Untergrund. Während der Flüge konnte ich sie verwenden, um Taschen oder Fahrrad einzupacken, wenn benötigt.

  • Isomatte: 2cm Evazote von Globetrotter. Bietet genügend Komfort und schützt durch die Dicke vor Kälte. Im Gegensatz zu selbstaufblasenden Matten nicht defektanfällig, dafür allerdings ein recht großes Packmaß.

  • Schlafsack: Ajungilak Winter 2000. Mit diesem Schlafsack lassen sich bei trockener Luft und einem Seideninlett von Cocoon bequem -20C überstehen. Für extrem warme Gebiete wird man dann das Seideninlett bevorzugen.

  • Kocher: MSR Dragonfly. Sehr gut für entlegene Gegenden, da man Benzin und Diesel praktisch überall auf der Welt bekommt. Man kann auch andere Brennstoffe benutzen. Allerdings ist der Kocher im Betrieb mit Benzin oder Diesel extrem laut und taugt nur wenig zum heimlichen Kochen auf dem Hotelzimmer. Inzwischen gibt es leisere Alternativen und im Grunde reicht ein Kocher, der nur Benzin und Diesel unterstützt, vollkommen aus. Sehr vorteilhaft am Dragonfly ist die Aufbewahrung des Treibstoffs in einer Flasche, die direkt am Fahrrad befestigt werden kann. So spart man Packplatz und vermeidet den Benzingestank in den Taschen.
  • Fotografie:

  • Kamera: Canon EOS 300. Ich verwende die Kamera schon seit fast 3 Jahren. Extrem robust, da sie schon unglaublich vielen Schlägen in einer ungepolsterten Lenkertasche ausgesetzt war und immer noch gute Ergebnisse liefert. Nach längerem Gebrauch in Wüstengegenden klemmt das Sigma-Objektiv leider ein wenig (wahrscheinlich extrem kleine Sandpartikel) und sie hat schon Filme in die falsche Richtung aufgespult. Davon abgesehen für den Preis eine sehr gute Kamera, die ich auf bei vielen Studenten gesehen habe.
  • Filter: POL-Filter von Hama. Für blaueren Himmel und kräftigere Konturen.

  • Fernauslöser: von Canon, gut für Langzeitbelichtungen (verloren).

  • Stativ: Mini-Stativ von Hama mit biegbaren Beinchen. Sehr klein und gut zu transportieren (verloren).

  • Filme: Dieses Thema ist fast schon wieder eine Glaubensfrage. Ich schwöre auf Kodak EliteChrome. Die geben extrem gute Farben und Konturen. Allerdings habe ich mit Fujifilm auch schon gute Ergebnisse erzielt (auf dieser Reise stammen nur die Fotos Frankfurt-Santiago von einem Fujifilm 400)
  • Medikamente: Hinweis: Ich bin in keinem Bereich der Medizin ausgebildet. Untenstehendes ist nur die Widergabe meiner Erfahrungen und das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit anderen Leuten und langen Recherchen. Ich kann keinerlei Garantie auf die Richtigkeit dieser Angaben geben und Empfehle bei Anwendung die vorherige Rücksprache mit einem Arzt!

  • Kopfschmerzen/Schmerzen: Paracetamol von Ratiopharm wirkt angeblich besser gegen Kopfschmerzen als Aspirin. Ich war sehr zufrieden damit und in Bolivien hätte man es mir am liebsten aus den Händen gerissen.
  • Verband: Handelsübliche Mullbinde (nicht benutzt).

  • Durchfall: Das allseits bekannte Immodium. Um die Benutzung dieses Medikamentes kommt man bei einer mehrmonatigen Reise kaum herum. Allerdings wirkt es nicht bei jeder Art von Durchfall und stopft nur den Darm anstatt die Ursache zu beheben. Sehr hilfreich zur Behebung von Durchfall ist das Probioticum Omniflora N.

  • Wunder Hintern: Kaufmann's Haut-und Kinder-Creme habe ich besonders in den ersten zwei Wochen viel benutzt.

  • Offene Wunden: Cosmopor Steril 10x6cm. Sehr praktisch auf begrenzt großen Wunden, sozusagen ein großes Pflaster. Steri Strip zum Schließen von klaffenden Wunden. Hilft, da sehr starke Klebkraft. Ersetzt Klammern oder eine Naht, allerdings nicht auf Dauer zu empfehlen. (nicht benutzt)

  • Schere: "Schwesternschere". Nicht billig, aber das ultimative Werkzeug schlechthin...

  • Schürfwunden: Jod-Salbe von Ratiopharm wirkt gegen Wundinfektion der Haut, besonders in tropischen Gebieten zu empfehlen.

  • Fieber: ASS 500 Hexal. Habe ich nie benutzt, von daher kann ich dazu leider nichts sagen.

  • Schürfwunden: Jod-Salbe von Ratiopharm wirkt gegen Wundinfektion der Haut, besonders in tropischen Gebieten zu empfehlen.
  • Wunddesinfektion: Octenisept für Wunddesinfektion. Es gibt extra kleine Flaschen, die sich auch für eine Radreise eignen und Wunddesinfektion ist fern jeder Arztpraxis immer unverzichtbar.

  • Insekten im Ohr, Stacheln und andere Gemeinheiten: Pinzette!!!

  • Kälte: Rettungsdecke. Folie mit einer goldenen und einer silbernen Seite. (nicht benutzt)

  • Muskelkrämpfe: Magnesium-Tabletten aus dem Supermarkt oder der Farmacia. (oft benutzt)

  • Höhenkrankheit und Impfungen: Siehe Tipps und Informationen.
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